Tag 0 (ab 08.07.2021) Die Würfel sind gefallen.

Nach langem Zögern haben wir uns entschieden, dieses Jahr und auf lautstarken Wunsch einzelner junger Damen doch in den Urlaub zu fahren...

Ja, in Anbetracht der kurzen Zeit bis zur Abfahrt wird das ein sportliches Unterfangen, denn die Abfahrt wird für den 23. geplant. Ein scharfer Start direkt am Tag der Zeugnisausgabe. Aber wie jedes Jahr lieben wir ja die Aufregung und Hektik und bis zum Zuschließen der Wohnungstür die stetig "wärmer" werdenden Gemüter.

Bis es soweit ist, gibt es aber noch eine Menge zu Planen und Erledigen.

Schnell waren wir uns einig, dass es wieder ein Familienausflug mit unserem „Knausi“ sein soll. Es ist so schön flexibel, damit zu reisen und man ist nicht zwangsläufig an einen Ort gebunden. Zunächst ereilte und die Frage der Fragen: Wo soll es hingehen? Da wir beide keine guten Dartspieler sind und sicher bei dem Versuch, den Dartpfeil auf der Weltkarte irgendwo in Europa landen zu lassen, maximal die Karte treffen würden, versuchten wir es mit altbewährter Diplomatie. Im Bezug auf die Ausbreitung der immer noch andauernden oder wieder aufflammenden Pandemie war die Auswahl letztendlich ohnehin nicht besonders groß und so wurde Schweden auserkoren (offiziell der Harz - niemand mag schon Tage zuvor völlig überdrehte weil aufgeregte Kinder). Um die maximale Zeit für den Urlaub zu nutzen, entschieden wir kurzfristig, nicht über Dänemark zu fahren, sondern mit der Fähre überzusetzen. Durch viel Glück konnte ein Kombiticket mit Kabine/Abendbrot für 629,- gebucht werden. Die Mautgebühren für die Öresundbro hätten uns 440,-€ und zwei Tage Anfahrt gekostet.

Nachdem das geklärt war, musste noch der Ferienplatz für unser weißes Fellknäuel Fuchur gefunden werden. Geträu dem Motto „diese Idee hatten auch…“ telefonierten wir alle uns bekannten Tierpensionen ab und hofften auf eine Unterbringung, die wir letztendlich in Niederau fanden (wir sind gespannt auf das Fazit...).

Nun galt es noch, den „Knausi" endgültig aus dem Winterschlaf zu holen und ihn fit für die Reise zu machen. Im letzten Urlaub hatten wir festgestellt, dass die Duschwanne gerissen war und dass wir auf ein warmes Nass von Oben nach einem anstrengendem Wandertag nicht verzichten wollen. Scheinbar ist so eine Duschwanne allerdings sprichwörtlich das Klopapier der Wohnwagengilde. Nach gefühlt Millionen abgesuchten Internetseiten wurde ein gebrauchte Duschtasse gefunden und fix eingebaut. Und weil wir ja gut in der Zeit lagen *hust hust*, noch 5 Stunden vor Abfahrt ein umlaufender Duschvorhang montiert und die Abwasserleitungen am Unterboden erneuert und zentralisiert. 

 

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