Tag 2 Frühstück in Deutschland – Mittag in den Niederlanden – Käffchen in Belgien- Abendbrot in Frankreich


Geweckt von den lieblichen Klängen des Laubbläsers kamen wir gar nicht erst in die Versuchung, zu lang zu schlafen. Nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir, um Auto und Kühlschrank wieder zu füllen. In großer Hoffnung, dass wir in London die penetranten Eichhörnchen wiedersehen würden, nahmen wir auch gleich noch Nüsse mit.
Kurz vor dem Mittag überquerten wir die Grenze zu den Niederlanden und weihten sodann die Gasflasche ein: auf dem mitfahrenden Herd wurden die zuvor „gefangenen“ Fischstäbchen erwärmt. Ein bisschen mulmig war uns dabei schon, weiss man doch, was mit Gas und Feuer so Alles passieren kann…


Nach 3 Stunden Mittagspause setzten wir die Fahrt ohne weitere Vorkommnisse bis nach Belgien fort. Von unserer kleinen Europatour 2016 hatten wir Antwerpen als überaus schönen Ort in Erinnerung und steuerten diesen für eine Kaffeepause an. Die Parkplatzsuche verlief erstaunlich erfolgreich (5mal Rangieren, aber wer zählt schon) und nach einem Spaziergang durch die engen Gässchen am Meer mit der beeindruckenden Architektur fanden wir auch den großen Marktplatz wieder. Belgien ist berühmt für seine Schokolade, also gab es: Eis! Das Wetter schlug leider zeitnah um, sodass wir uns nur kurz aufhielten. Später sollte sich herausstellen, dass wir dadurch glücklicherweise 10 Minuten vor Schliessung des Campingplatzes in Calais (Frankreich) am Ziel ankamen. Zwischendurch hatte uns der Platzregen fest im Griff und so konnte man später nicht mehr sagen, ob die klitschnassen Haare vom Regen oder der Dusche hervorgerufen worden waren…


Fazit des Tages:
- Eine Tankfüllung mit Wohnwagen reicht nur 600km
- Harry Potter und Benjamin Blümchen...ich glaub`, ich erwähnte es bereits.
- die belgischen Polizeiautos sehen wie Taxis (Zitat Linnea) aus.
- ein früher Start sichert entspanntes Fahren
- Ein Schweinerippenrestaurant kann schonmal wie ein Blumenladen aussehen
- Luxus ist: eine Dusche!

Etappenstart: 9.10Uhr
Etappenende: 19.50Uhr
Etappenstrecke: 497 km
Schlafenszeit des Terrorkrümels: 23.00Uhr

 

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