Tag 10: sandcastles in the sand

Der Tag begann bei heftigem Regen. Und damit meine ich wirklich: es goss wie aus Eimern! Und während ich im Halbschlaf bereits einen gemütlichen Wir-bleiben-bei-dem-Wetter-auf-dem-Campingplatz-Tag plante, schlief die ganze Bande aus, wie es sich für einen richtigen Sonntag gehört.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir einen Plan für den Tag. Auf Grund des Wetters war Option A "mit dem Boot fahren" sprichwörtlich ins Wasser gefallen, also kombinierten wir letztendlich B und C: ein gemütlicher kleiner Bummel durch Kendal und anschließend Spielen am Strand. Sonntags haben hier einige Läden geöffnet und einen großen Beutel schwerer (Next! <3) fuhren wir Richtung Meer.

Da es bereits Mittagszeit war, ankerten wir direkt an der Küste in einer Gaststätte namens "the ship" und futterten - wie hätte es anders sein sollen - fish and chips! Einen Katzensprung entfernt davon hatte die Ebbe einen breiten Streifen des sandigen Ufers freigegeben, auf dem es sich hervorragend spazieren, buddeln und planschen lies.

Die Kinder nutzten das erstaunlich warme Wasser zum ausgiebigen toben, bis uns die dunklen Wolken um die Kaffeezeit den Rückweg antreten ließen.

Fazit des Tages:

- das Wetter wechselt so schnell wie Anni ihre Klamotten
- Bierteigpanade haben die Briten drauf.
- WLAN ist langsam, wenn es viele nutzen
- Kleckerburgen bauen geht überall
- Teller in Regenbogenfarben sind toll
- Deutschland sollte einen Next-Laden haben
- Navigation ist nicht Jedermanns (-fraus...) Stärke
- bis 3 zählen auch nicht.

Etappen: nicht wirklich

Schlafenszeit: 22:30 Uhr ging es dann ganz schnell, nachdem Annika sich im elterlichen Bett breitgemacht hatte und sagte: "ich schlaf heute hier". Heute gabs übrigens Raspberry Mojito.

 

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